
26/06 -19:30
IMMER WIEDER ANFANGEN
Neuanfang bedeutet immer Herausforderung. Dieses Programm zeigt klangvoll, wie sich Mut zum Wandel auszahlt und wie aus Risiko, Aufbruch und Zweifel etwas völlig Neues entstehen kann.
Arvo Pärt (*1935): Summa
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Klavierkonzert c-Moll KV 491 (Solist: Prof. Caspar Frantz – Klavier)
Ludwig van Beethoven (1770-1827): Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21
Solist: Caspar Frantz, Klavier

Der gebürtige Kieler Caspar Frantz erhielt seine musikalische Ausbildung in der Solistenklasse von Prof. Matthias Kirschnereit an der HMT Rostock und im Kammermusikstudium bei Prof. Eberhard Feltz an der HfM „Hanns Eisler“, Berlin. Wegweisende Impulse für seinen musikalischen Werdegang erhielt Caspar Frantz zudem durch die intensive Zusammenarbeit mit Renate Kretschmar-Fischer, Elisabeth Leonskaja, Christoph Eschenbach, Andras Schiff, Ferenc Rados, Sowie György und Marta Kurtag. Seit seinem Debüt beim Rheingau Musikfestival konzertiert Caspar Frantz im In- und Ausland, so etwa bei den Festivals in Ravinia, Septembre Musical Montreux, Festival de Pollenca, Beethovenfest Bonn, Semana da Europa Brasilia, Menuhin Festival Gstaad, IMS Prussia Cove und Festspiele Schwetzingen, beim Schleswig-Holstein Musik Festival und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Als Solist arbeitet er mit Orchestern wie der Polnischen Kammerphilharmonie, Bundesjugendorchester Deutschland, Neue Philharmonie Westfalen, Sinfonieorchester des MDR, Philharmonie Moldova Iasi, Kammerakademie Potsdam, Staatsorchester Brasilia und mit dem Berliner Solisten-Ensemble Kaleidoskop. Neben der solistischen Tätigkeit hat die Kammermusik einen besonderen Stellenwert in der Arbeit von Caspar Frantz. Mit dem Cellisten Julian Arp bildet er seit über 20 Jahren ein preisgekröntes Duo (das Duo ist Preisträger des Mendelssohn-Wettbewerb, des Premio Vittorio Gui, Firenze, und des Deutschen Musikwettbewerbs), und auch Chloe Hanslip, Rainer Kussmaul, Sabine Meyer, das Quatuor Ardeo, das Vogler-Quartett, sowie Anna Prohaska und Bryn Terfel gehören zu seinen Kammermusikpartnern. Caspar Frantz war von 2009 bis 2013 Co-Direktor des Festival Zeitkunst für zeitgenössische Literatur und Kammermusik, welches im Rahmen des Deutschland-Jahres in Berlin, Rio de Janeiro, sowie im Pariser Centre George Pompidou durchgeführt wurde. Imzuge dieses Festivals hat Caspar Frantz Werke der Komponisten Samir Odeh-Tamimi, Sven-Ingo Koch und Sarah Nemtsov uraufgeführt. In einem Konzertzyklus auf Schloss Melschede brachte er darüber hinaus seit 2006 die Klaviersonaten Ludwig van Beethovens zur Aufführung. Zudem ist Caspar zuweilen als Juror bei internationalen Wettbewerben tätig, so unter Anderem bei der Ishikawa Piano Competition und beim Bach-Wettbewerb Leipzig. All diese vielfältigen Erfahrungen gibt Caspar Frantz seit seiner Berufung im Frühjahr 2016 im Rahmen einer Professur für Klavier-Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig weiter.
